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Einsätze


22.04.2007   Abbauarbeiten Minensuche
Uhrzeit-Alarm: 17:00
Ort: Gewerbepark Tillmitsch
Eingesetzte Wehren: FF-Neutillmitsch
FF-Tillmitsch


Bericht:

Das österreichische Bundesheer hat am Samstag gemeinsam mit einer Salzburger Zivilfirma in der Südsteiermark begonnen, nach rund zehn vergrabenen Panzerminen zu suchen. Diese sollen laut Zeitzeugen dort am ehemaligen Gelände der 1996 in Konkurs gegangenen Munitionsfabrik Assmann Anfang der siebziger Jahre zu Versuchszecken ausgelegt und vergessen worden sein.

Neuer Gewerbepark. Der neue Eigentümer der Gründe, die Gemeinde Tillmitsch, baut derzeit auf dem Areal einen Gewerbepark. Zeitzeugen meldeten sich jedoch zu Wort und behaupteten, dass in dem dortigen Minenkäfig - der zwischenzeitlich von der örtlichen Jägerschaft zur Fasanenzucht verwendet wurde - rund zehn Panzerminen des Typs 75 noch immer vergraben sein sollen. Die Männer hätten die Sprengkörper zum Teil sogar selbst 1972 dort platziert. Da die Minen fast zur Gänze aus Kunststoff hergestellt wurden, werden sie an den kommenden zumindest vier Wochenenden nicht nur mit Metalldetektoren aufgespürt, sondern mit einer Suchnadel "angestochen". Mit etwa 7,5 Kilogramm TNT besitzen die Versuchsminen eine Sprengkraft, mit der man "jedes Gebäude in Graz zum Einsturz bringen könnte", so Vizeleutnant Gerald Ehling.

Sprenungen möglich. Pionieroffizier Roman Michalus leitet den Einsatz im Bezirk Leibnitz und erklärte, dass diese Aktion eine Premiere sei, da in Österreich noch nie Minen aus den Jahren nach 1955 aufgespürt und entschärft werden mussten. Anrainer müssen jeweils Samstag und Sonntag zwischen 11.00 und 12.00 sowie 16.00 und 17.00 Uhr mit Sprengungen rechnen. Der Vizebürgermeister, Jürgen Ressel (S), erklärte, dass im Vorfeld etwa 1.000 Informationsbriefe an die Bevölkerung ausgeschickt wurden. Die Sicherheitszone während der Suche umfasst einen Umkreis von 500 Metern, während der möglichen Sprengungen sind es 1.000 Meter, so Ehling. Bevor eine der Minen in die Luft gejagt wird, ertönt als Warnung eine Hupe, gefolgt von einer grünen und einer roten Leuchtrakete, so der Vizeleutnant.

Grube für Detonation. Die Möglichkeit, dass gar keine Sprengkörper gefunden werden, oder dass diese gesichert und abtransportiert werden können, bestehe zwar, doch man wisse nicht, wie Frost und Wasser den Minen zugesetzt haben, so die Experten. Für die Detonationen wurde extra eine Grube ausgehoben und mit feinstem Sand bedeckt, um keine Steine durch die Luft zu schleudern. 

Die FF-Neutillmitsch sowie die FF-Tillmitsch wurde damit beauftragt die Umstehenden Hallen die mit Fließ bedeckt wurden, vorläufig am Wochenende mit dem Fließ abzudecken. 

Bericht: http://www.kleine.at

 

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